10. Spieltag | Heim: | BSG Duisburg | 7 |
11.12.2005 | Gast: | BC St. Wendel | 1 |
Klassenerhalt wird immer schwerer |
In Duisburg war Patrick Sofsky ohne Chance. Während Sofsky nie zu seinem Spiel fand, trumpfte sein Gegner Dirk Harwardt groß auf, versäumte es aber, die Partie früher zu beenden. Sofsky verlor mit 27:40 in 44 Aufnahmen. Wenig Chancen wurden Stefan Hirt gegen den Holländer Herman van Daalen eingeräumt. Hirt lag auch prompt 8:14 zurück, kämpfte sich heran, lag dann aber erneut mit 27:33 zurück. Eine kurze Schwächephase des Holländers nutzte Hirt, um beim Stande von 39:34 seinen ersten Matchball zu haben. Trotz bester Positionen vergab Stefan Hirt sage und schreibe 8 Matchbälle. Es kam wie es kommen musste: Herman van Daalen machte den 40. Punkt, Stefan Hirt gelang im Nachstoß lediglich ein Unentschieden.
Klaus Müller begann sehr stark gegen Uwe Arndt. Müller lag mit 28:19, dann mit 40:32 vorne. In einer spannenden Endphase unterlag er knapp mit 45:50 in 40 Aufnahmen. Jérôme Barbeillon hatte es mit dem dreimaligen deutschen Dreibandmeister Jürgen Kühl zu tun. Trotz viel versprechenden Beginns hatte Barbeillon in der Schlussphase nichts mehr zuzusetzen und verlor mit 34:50 in 37 Aufnahmen.
Ohne Punkte kehrten die Billardspieler zurück nach St. Wendel. Beim 2:6 in Bergisch-Gladbach sowie beim 1:7 in Duisburg zeigte sich wieder, dass St. Wendels Spieler an Brett 3 und 4 nicht abgeklärt genug sind. Dies ist nicht weiter verwunderlich, haben doch Patrick Sofsky und Stefan Hirt zusammen gerade mal 15 Erstligaeinsätze. Die Chance auf den Klassenerhalt wird immer unwahrscheinlicher. St. Wendel liegt mit 3:15 Punkten knapp vor Berlin (2:16), hat aber auf den ersten Nichtabstiegsplatz bereits 3 Punkte Rückstand.
Zu Beginn der Rückrunde am 7. und 8. Januar muss St. Wendel nach Witten sowie in die Nähe der holländischen Grenze zum ehemaligen deutschen Meister nach Hasselt.
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© Rainer Selgrath |