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Meister der 2. Bundesliga Dreiband 2002/2003 & 2004/200511.12.2017 14:27
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Der Spielbericht


4. SpieltagHeim:BC Nied2
04.10.2015Gast:BC St. Wendel6

Daniel Schwerdtfeger WELTKLASSE

Dieter Kiefer kam überhaupt nicht in Tritt und lag bereits aussichtslos zurück (8:18 in 14, 13:26 in 21). Als sein Gegner Cid Secundino auch Probleme bekam, konnte Kiefer zum 29:30 in 39 Aufnahmen aufschließen. In den letzten Aufnahmen lief nichts für Kiefer, aber alles für Secundino. Dieter Kiefer verlor mit 29:40 in 43 Aufnahmen.

 

Was sich aber am Nachbartisch abspielte konnte keiner glauben, der nicht anwesend war. Die Partie zwischen Daniel Schwerdtfeger und Patrick Sofsky dauerte mit Sofskys Nachstoß (7!) insgesamt 31 Minuten.

Hier zum Nachlesen die 12 Aufnahmen, die Daniel Schwerdtfeger benötigte, um die 40 Bälle zu erreichen:

8, 1, 10, 1, 3, 4, 6, 2, 1, 1, -, 3.

Nach 27 Minuten und 30 Sekunden (hat schon mal einer so schnell die Partie auf 40 ausgestoßen?) hatte Daniel mit unglaublichen 3,333 eine absolute Weltklasseleistung erreicht und zudem den bisherigen Vereinsrekord von Jérôme Barbeillon (2,667) deutlich überboten. Die Nachricht löste in St. Wendel folgende Reaktionen aus: „frühmorgendliche Märchenstunde“,“ ja, ja, wer‘s glaubt wird selig …“

Der Zeilenverfasser verbeugt sich in aller Form vor dieser Leistung und darf sich glücklich schätzen, diese 30 Minuten live und in Farbe miterlebt zu haben.

 

Jérôme Barbeillon lag gegen Rui Costa mit 10:14 nach 13 Aufnahmen zurück und seine Körpersprache bedeutete wenig Verheißungsvolles. Aber irgendwie platzte endlich der Knoten. Mit Serien von 4 und 9 übernahm er die Führung (23:16 in 17, 30:17 in 20) und gab diese bis zum 40:26 in 23 Aufnahmen nicht mehr ab. Die Erleichterung, dass er es doch noch kann war Barbeillon, aber auch allen St. Wendelern anzumerken.

 

Die St. Wendeler 4:2 Führung erhöhte den Druck auf den für Nied spielenden José Maria Mas. Ab der 27. Aufnahme, beim Stande von 34:33 für Lutz Schwab entwickelte sich die Partie zu einem reinen Nerven- und Abwehrkampf. Keinem der Spieler gelang mehr eine Serie. Oft gingen toll gespielte Lösungen um Millimeter an Ball 3 vorbei bzw. wurde ein Punkt erzielt, lag die folgende Position erneut extrem schwer.

Als Schwab, der den Nachstoß hatte, 38 Bälle erreicht hatte, musste Mas größeres Risiko gehen und hinterließ dabei Schwab in der 41. Aufnahme einen machbaren Einstiegsball. Der Punkt gelang, der nächste folgte, Sieg für Schwab.

Als „Nebenprodukt“ dieses 6:2-Erfolges sprang noch die Tabellenführung heraus. Ein rundum gelungenes (Einheitsfeier-) Wochenende in Frankfurt ohne Probleme (lediglich im Straßenverkehr).

© Rainer Selgrath


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