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Meister der 2. Bundesliga Dreiband 2002/2003 & 2004/200524.10.2017 09:53
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Der Spielbericht


16. SpieltagHeim:BC St. Wendel I4
08.02.2004Gast:BC Feldmark 34 I4

St. Wendel I : Feldmark 34 I - 4 : 4

Sonntags lief dann der Tabellenführer aus Gelsenkirchen auf. Dieser hatte am Vortag mit einem 4:4 Unentschieden in Elversberg die Tabellenführung eindrucksvoll verteidigt. Den Verantwortlichen beim BC St. Wendel schwante nichts Gutes, denn noch eine Niederlage, und die Chancen auf den Klassenerhalt würden mehr und mehr schwinden. Klaus Müller zeigte sich vom Spiel des Vortages gut erholt. Mit der gewohnten Sicherheit, gepaart mit effektivem Defensivspiel stellte er schnell die Weichen auf Sieg. Auch das kurze Aufbäumen seines Gegners Karl-Heinz Gertzen zur Partiemitte wurde souverän gekontert. Müller gewann hoch überlegen mit 40:22 (37 Aufn.). Es war dies sein achter Sieg bei 5 Niederlagen und einem Unentschieden. Volker Marx hatte es mit Thorsten Frings, dem wohl größten Dreibandtalent Deutschlands zu tun. Marx begann gut, aber Frings, am Vortag souveräner Sieger in Elversberg, ging dank einer Serie von 11 fast uneinholbar mit 22:8 in Führung. Marx mühte sich, konnte aber in der Folgezeit den Rückstand nicht anwachsen lassen. Mit Serien von 6 und 3 kam er überraschend in die Partie zurück. Danach war er nicht mehr zu halten. Am Ende stand ein sensationeller 40:37 Sieg in 26 Aufnahmen. Nach dem Debakel vom Vortag nun Saisonbestleistung von Marx. Damit hatte wohl keiner gerechnet.. Und der Abstiegskandidat aus St. Wendel führte gegen den Spitzenreiter mit 4:0. Lange Gesichter bei den vielen Zuschauern aus dem Ruhrgebiet, die eigens mit einem Bus ins Saarland kamen. War da vielleicht noch mehr drin ? Klar war, dass die größten Chancen bei Joachim Bohrer lagen, denn Jérôme Barbeillon hatte es mit dem nächsten Weltklassespieler zu tun, mit dem mehrfachen deutschen und Weltmeister, dem in der Bundesligarangliste auf Position 2 geführten Martin Horn. Und wie erwartet verlief die Partie; mit 16 : 50 (26 Aufn.) war Barbeillon erneut absolut chancenlos. Aber da war ja noch Joachim Bohrer. Und diese Partie verlief von Anfang an spannend. Über 20:19 für Bohrer, über 25:25 bis zum 34:37 Rückstand, alles schien noch möglich. Aber im entscheidenden Augenblick zeigte der Gelsenkirchener Jens Eggers seine Klasse. Dank einer Serie von 8 setzte er sich uneinholbar ab und gewann gegen den enttäuschten St. Wendeler mit 50:35 (44 Aufn.). Dank dieses sensationellen Punktgewinns gegen den Tabellenführer aus Gelsenkirchen ist St. Wendel wieder auf einem Nichtabstiegsplatz. St. Wendel liegt auf Platz 8 mit 8:20 Punkten und einem Partieverhältnis von 44:68, knapp hinter Duisburg (8:18; 36:68). Dahinter folgen auf den Abstiegsplätzen Erlangen (8:22; 39:81) und Velbert (5:23; 37:75). Am letzten Februarwochenende geht es zum vielleicht alles entscheidenden Spiel zum Tabellennachbarn aus Duisburg, ehe man tags darauf beim amtierenden deutschen Meister aus Hasselt anzutreten hat.

© Rainer Selgrath


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